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Di-Do: 9-12 & 13-16 Uhr | Fr: 9-12 Uhr – 0361 264650

Arbeitsbereiche
| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt

Gottesdienst: Weisheit: Alles oder nichtig?

Prediger/Kohelet 1,1-11 (BasisBibel)
Malte Kleinert

1Das sind die Worte von Kohelet, dem Sohn Davids, der König in Jerusalem gewesen ist. 2Windhauch um Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch um Windhauch: Alles vergeht und verweht. 3Welchen Gewinn hat der Mensch bei aller Arbeit, mit der er sich unter der Sonne abmüht? 4Generationen kommen und gehen, doch die Erde bleibt für immer bestehen. 5Die Sonne geht auf und geht unter. Und jedes Mal drängt sie an ihren Ausgangsort zurück, wo sie wieder aufgehen wird. 6Der Wind weht nach Süden und dreht nach Norden. Pausenlos dreht er sich im Kreis. Und so wie der Wind sich im Kreis dreht, kehrt er an seinen Ausgangspunkt zurück. 7Alle Flüsse fließen ins Meer, doch das Meer wird davon nicht voll. Zu den Quellen kehren die Flüsse zurück, um dort wieder zu entspringen. 8Alle Dinge sind im Fluss, doch kein Mensch kann sie in Worte fassen. Kein Auge wird satt vom Sehen, und kein Ohr hat genug vom Hören. 9Was früher einmal geschah, wird wieder geschehen. Und was Menschen getan haben, wird wieder getan: Es gibt nichts Neues unter der Sonne! 10Es kann schon sein, dass einer sagt: »Schau her, das hier ist neu!« Doch schon vorher hat es das gegeben, vor langer Zeit. 11Nur kann sich niemand mehr an die erinnern, die in früheren Zeiten gelebt haben. Und auch an die Menschen, die in späteren Zeiten leben, wird sich niemand mehr erinnern. Schon ihre Nachkommen werden sie vergessen haben.

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| Nicole Fraaß | MontagsMoment

MontagsMoment | 27.04.26

Liebe CVJM-Community,
das Wetter wird wieder schöner und was bedeutet das in Thüringen? Richtig, es wird wieder gegrillt. Eigentlich grillen wir Thüringer:innen das ganze Jahr über, aber mein erstes richtiges Angrillen hat am Osterwochenende stattgefunden. Klassisch mit Thüringer Rostbratwurst. Dabei ist mir aufgefallen, dass einem selbst die beste Wurst, sei sie vegan oder aus tierischem Fleisch, nichts bringt, wenn die Glut nicht stimmt.


Entweder ist das Feuer am Anfang viel zu heiß, dann ist die Wurst außen schwarz und innen noch kalt, oder die Kohle ist schon fast grau und es passiert gar nichts mehr.

Ganz ehrlich, mein Glaube fühlt sich manchmal genauso an. Manchmal brenne ich total für eine Sache und will alles auf einmal schaffen, zum Beispiel nach einer tollen Freizeit oder einem coolen Abend. Ich gebe 150% Gas, merke aber schnelle, dass ich ausbrenne, bevor ich überhaupt etwas geschafft habe. 
Andere Tage fühlen sich eher nach kalter Asche an. Die Begeisterung vom Wochenende ist weg und der Alltag ist grau. Ich frage mich dann, wo ist eigentlich das Feuer hin?

„Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn. Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.“ (Römer 12, 11-12)

Das ist kein Aufruf zu religiösem Stress oder Dauer-Action. Es ist eine Einladung, Gott die Regie über unser „inneres Feuer“ zu überlassen.
Der Heilige Geist ist wie der Funke, der die Kohlen erst zum Glühen bringt. Unsere Aufgabe ist es nicht, das Feuer zu machen, sondern Gott den Platz einzuräumen, damit er es in uns entfachen kann.

Ein Strohfeuer macht viel Licht, ist aber sofort wieder aus. Gott möchte in dir eine nachhaltige Glut bewirken. Das passiert oft in der Stille, im Gebet oder beim Lesen der Bibel. Diese tiefe Hitze trägt dich auch durch einen grauen Tag, an dem du dich eigentlich, wie „kalte Asche“ fühlst. 

Wer oder was bestimmt heute deine Temperatur? Sind es die Sorgen und der Druck der Woche, die dein Feuer ersticken oder darf Gotts Geist heute mal wieder kräftig in deine Glut pusten?

Habt einen wohlig warmen Wochenstart,
Eure Judy

Challenge: Suche dir diese Woche einen Moment der Stille. Stell dir vor, wie Gott die Asche von deinem Herzen bläst und die Glut neu entfacht.
 
 
 


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